Tag Archives: Rücksicht

Horizonte

18 Nov

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Das schlechte Gewissen nagt, der soziale Druck wird immer größer – dieses Blog ist für mich Glück und Unglück zugleich. Glück, weil ich mich hier ausdrücken kann, alles genauso gestalten, wie es mir gefällt, auf niemanden hören, unterschiedlichste Interessen ausleben und auch ein bisschen angeben. Unglück, weil ich so verdammt schreibfaul bin. Jeden Tag guck ich mir die Statistik an und schließe den Tab ganz schnell wieder, weil die täglichen Besucher sicher gelangweilt sind und ich diese Tatsache verdrängen muss. Keine neue Musik, keine neuen Themen, keine neuen Bilder. Mein Hirn sieht aus, wie mein Wasserkocher: verkalkt. Die Muße fehlt, der Terminplan ist voll – ich weiß, ich weiß, hört sich spackig an, aber ich schwör…

Was soll ich also tun mit meiner Quasi-Verpflichtung? Auf Eis legen? Mich zu mehr Kreativität zwingen? Ich häng doch so sehr an dem Ding und geistige Hochleistung nach 8 Stunden Bürojob oder nem Tag Uni sind auch nicht mein Ding. Kompromiss: Die nächsten Beiträge werden einfach kürzer. Vielleicht muss auch der Anspruch etwas einbüßen. Sobald mich dann der Geistesblitz wieder trifft, kriegt eigensinnlich nen Arschtritt und wird aufgemöbelt – versprochen!

Reinfall(en)

11 Nov

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So, eigentlich hab ich mir geschworen, mich auf meine Thesis zu konzentrieren und das bloggen erstmal sein zu lassen, oder wenigstens nur Kleinigkeiten zu veröffentlichen. Nur hat es sich jetzt ergeben, dass  ich durchgehend kopfschüttelnd am PC sitze und mich frage… naja, was frag ich mich eigentlich? Geht´s noch??! Habt ihr sie noch alle???! Aber von Vorne: Weiterlesen

Oliviero Toscani

9 Nov

Wenn man sich wie ich gestern Abend vor Bauer sucht Frau und Navy Quatsch retten wollte, musste man auf den WDR ausweichen und wurde mit einer wunderbaren Reportage über Oliviero Toscani belohnt (die vorher schon auf Arte lief). Erinnert ihr euch noch an die Benetton Bilder, die größtenteils sogar hier in Deutschland verboten wurden, weil sie als radikal und provozierend empfunden wurden? Sie alle stammten von einem Mann, der sich der politischen Ungerechtigkeit verschrieben hat und dokumentiert, wo er nur kann. Weiterlesen

Delphinhaltung in Ägypten

18 Okt

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Vor einiger Zeit habe ich ja über den Delphinschützer Ric O´Barry berichtet, der mit seinem Team wagemutig die Brutalitäten, die sich in „The Cove“, der kleinen Bucht des Fischörtchens Taiji in Japan abspielen, bekannt machte. Er schaffte es damals die schrecklichen Bilder einzufangen und an die Öffentlichkeit zu tragen, damit das Schlachten der Delphine ein Ende nimmt und damit auch die Delphinspaßindustrie nach und nach einschläft. Weiterlesen

Heimweh

23 Aug

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In letzter Zeit ging es sowohl in der Presse, als auch bei mir persönlich häufig um ein bestimmtes Thema: Immigranten in Deutschland. Komischerweise häuften sich für mich die Geschichten, ein Grund mehr darüber zu schreiben. Angefangen letzte Woche, beglückwünschte ich meinen Kumpel aus Mexiko, der als politischer Flüchtling nach Frankreich kam und vor einigen Tagen ENDLICH seine Aufenthaltsgenehmigung abholen durfte – in Zeiten von Sarkozys Immigrantennazipolitik kein leichtes Unterfangen – er war mehr als glücklich. Glücklich darüber, dass er nun kein Staatenloser mehr ist, dass er die Berechtigung hat irgendwo legal zu leben. In Mexiko ging das nicht mehr. Das Kopfgeld, das auf ihn ausgesetzt war – er setzte sich dort für politische Kriegsgefangene ein – war hoch, die ständige Angst hinter der nächsten Ecke erschossen zu werden groß. Er floh, ließ Freunde, Familie und sein Kind hinter sich, Weiterlesen

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