Invisible Children – Kony2012

8 Mrz

(via)

Wie eine Flutwelle bricht das Video über Facebook-World ein, ich schwimm direkt mal mit: Invisible Children verschafft sich durch Kreativität, Social Media und ner Menge Durchhaltevermögen Gehör, um Kindersoldaten in Uganda, die durch Joseph KONY rekrutiert und benutzt werden, zu retten. Mit der Berühmtmachung des Rebellenführers der LRA soll Aufmerksamkeit geschaffen und der Krieg in Zentralafrika, der vor allem durch diesen Mann vorangetrieben wird, bald beendet werden. Wichtig ist, dass wir uns über die Grenzen der politischen Möglichkeiten hinwegsetzen und im Facebook-Zeitalter eine Community bilden, die selbst Aktiv werden kann. Schaut euch den Film an, lasst euch mitreißen und dann werdet Teil des Geschehens!

Mit DIESEM LINK kommt ihr zu dem youtube-Video: Bitte teilen!

4 Antworten to “Invisible Children – Kony2012”

  1. Johnny 08/03/2012 um 11:34 #

    Hmmm… Für meinen Geschmack zu einseitig das Ganze. Zur Ergänzung das hier: http://visiblechildren.tumblr.com/

    Grüße,
    Johnny

  2. phillippine 08/03/2012 um 15:47 #

    Du hast Recht, ich hab mich ziemlich schnell mitreißen lassen und direkt, nachdem ich den Film gesehen habe, gebloggt. Die Argumente, die in deinem Link und auch in diesem hier: http://tencalmminutesaday.tumblr.com/post/18908543425/kony-2012-eine-farce gebracht werden, sind überzeugend und leuchten mir ein: Dass der Großteil der Spenden, die „Invisible Children“ einnimmt, in Marketingstrategien, Reisekosten und Organisation der Aktionen fließt und nicht zu den Kindern selbst, klingt fehlplatziert. Nichtsdestotrotz ist gerade deshalb eine so ausdrucksstarke und ergreifende Kampagne entstanden und seien wir mal ehrlich – nichts auf unserer Konsumdurchfluteten Welt geht mehr ohne gute Werbung.

    Zur Unterstützung der Ugandischen Armee: Die Schlagzeilen, die diesbezüglich um die Welt gehen und angsteinflößend und mindestens genauso widerwertig wie Konys LRA. Nur wo soll man denn ansetzen? Sollen die Leute selbst nach Zentralafrika fliegen und den Anführer im Dschungel jagen? Irgendwer muss ja was gegen die Rekrutierung der Kindersoldaten tun, die Nachts aus ihren Häusern entführt, mit Drogen zugepumpt und zu Gräueltaten gezwungen werden. Wer, wenn nicht die Armee? Ich denke, dass wenn diese durch die Kony2012-Aktion, genauso in den Mittelpunkt gestellt wird, muss sie sich gut Präsentieren. Im Rampenlicht wird nämlich jedes Verbrechen um ein 10-faches vergolten.

    Ich freue mich über das Aufsehen, dass dieses Video und die Aktion erregen. Immer wieder driften wir ab, lassen uns von den Medien einlullen und halten nur das für wichtig, was um 20:00 in der Tagesschau läuft. Zwar kennt jeder ein paar gruselige Geschichten über den Bürgerkrieg in Uganda, jedoch schenken wir diesen Umständen nur wenig Aufmerksamkeit. Es ist uns schlichtweg egal: was sollen wir auch tun? Nen blauen Fahrradhelm kaufen, selbst hinfliegen und alle retten? Ist anstrengend und ein bisschen zu viel verlangt. Invisible Children gibt uns aber die Möglichkeit, mit wenigen Mitteln dabei zu sein – zu zeigen, dass wir berührt sind und helfen wollen. Sei es, indem wir nur 15$ im Monat spenden und am 20. April Plakate aufhängen. Immerhin. Und ehrlich gesagt, wünschte ich mir genau solche Aktionen mit der Aufmerksamkeitswelle auch für einige andere Anliegen: die Unterstützung Asylsuchender Minderjähriger in Deutschland, den Ausgleich der Geschlechterunterschiede in unserer Gesellschaft oder die Rettung bedrohter Delphine in Japan.

    Die Medaille hat IMMER zwei Seiten, nur sollten wir mal auf unser Gefühl vertrauen, dass während des Films entstanden: Wir müssen irgendwas tun. Und dass viel Geld dafür gezahlt wurde, dass genau dieses Gefühl dann entsteht, damit kann ich leben…

  3. anon 14/03/2012 um 22:50 #

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