Le Lavomatic

24 Nov

(via)

Ha! Ich geh kaputt! Da blätter ich, so intellektuell wie ich nun mal bin, die französische Tageszeitung „Le Monde“ durch und was entdeck ich da? Na ok, also geblättert hab ich nicht, der Artikel erschien in einem Monde-Blog..Nagut, entdeckt hab ichs auch nicht selbst, meine ehemalige Mitbewohnerin (Sarah, die mit den langen Haaren auf den Bildern) hat den Link gepostet…aber zurück zum Thema: Ha! Ich geh kaputt – da schreibt einer ein Blog über Montpellier im Rahmen einer Reihe über die schönsten Orte Frankreichs und worüber schreibt er da?! Natürlich über die coolste Wg der Stadt: Meinem ehemaligen Zuhause…

Es geht um das Konzept des Zusammenlebens in dem wunderschönen Städtchen und wie die vier Bewohner der „Lavomatic“ (dem Waschsalon) (längere Geschichte, Kurzfassung: Einige unserer Freunde kamen kurz zum Wäschewaschen und blieben dann für immer) damit umgehen. Um jetzt auch noch den Background zum Artikel zu geben und den Unwissenden verständlich zu machen, warum ich mich so freue: Ich war 2009 für ein halbes Jahr in Montpellier und habe dort mein Auslandssemester absolviert. Nach einiger Zeit in der Kiépour (eine Kommune, in der ich die ersten Wochen im Wohnzimmer gelebt habe), zog ich in eine vierer-Wg im quartier Figuerolles, fünf Gehminuten vom Zentrum entfernt. Meine ersten Mitbewohner verließen nach und nach die Stadt und ich holte mir die Leute, die ich in der Kiépour kennengelernt hatte, ins Haus. Am Ende war die Lavomatic Dreh- und Angelpunkt der alternativen Montpellieraner und berühmt berüchtigt für ihre ausschweifenden Apéros – jeden Abend hatten wir Leute zu Besuch, die Bier, Wein und anderes bewusstseinserweiterndes Zeug dabei hatten. Ne gute Zeit wars!

Und jetzt scheint sich ein Blog-Reporter des Monde auf den Weg dorthin gemacht zu haben, um über die Wg einen Artikel zu schreiben und meine Sehnsucht könnte dadurch nicht noch mehr verstärkt werden. Wenn ihr euch die Fotos anschaut: Auf der ersten Ansicht, wo man die vier Leutchens in ihren Zimmern sieht: der Typ unten rechts sitzt in meinem alten Zimmer, vor meiner roten Wand. Weiter unten der orangene Topf, in dem wir so unzählige Male Spaghetti gekocht haben – ok, ich weiß, das geht n bisschen zu weit mit den Sentimentalitäten, aber der Tisch, unser Esstisch…hach…

Naja, wie auch immer, für die, die Französisch können, hier ist nochmal der Artikel. Für alle Anderen…öhm, guckt euch die Fotos an, die sind auch schön. Ich stürz mich mal in meine Erinnerungen und durchforste meine Festplatte nach Bildern aus der Zeit. Vive la France!

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