Porno Trip Hop

8 Feb

(via)

Eines sollte hier klar gestellt werden. Das Massive Attack Video ist nicht das Ursprüngliche Musikvideo des wunderbaren Stücks. Die eigentliche Verfilmung hat es in sich und noch ist nicht klar, ob sie von den Musiksendern gespielt wird.

Die heute 73-Jährige Georgina Spelvin (bürgerlicher Name: Michelle Graham), ehemalige Pornodarstellerin, befasst sich in einem Interview mit ihren Filmen, mit Sex vor der Kamera und mit der Pornographie der frühen 80er.  Zu den tragenden Klängen von „Paradise Circus“ werden Sexszenen aus „The Devil in Miss Jones“ (1973) gezeigt.

Ob es sich hier um Kunst handelt, oder gemäß „sex sells“ produziert wurde, bleibt jedem selbst überlassen. Ich finde zu sexy Music kann auch Sex gezeigt werden. Wem das zu unchristlich ist, der gibt sich halt mit dem anderen Video zufrieden. Nachteile: man kriegt von der Musik kaum was mit, das grenzt an Multitaskingüberstrapazierung. Außerdem ist es doch eigenartig den Film mit anderen Menschen zu schauen, z.B. in der Bibliothek. Intimität und der durch diese Verfilmung gebrochene Regelbruch, berühren doch auf peinliche Art und Weise. Vielleicht ist es aber genau das, was diese Idee so grandios macht. Sie bewegt einen, das ist Massive Attack gelungen…

Nachtrag: Das Video ist bei vimeo nicht mehr verfügbar, aber ein Blick auf die Homepage lohnt sich allemal und da findet mans auch irgendwo

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: